Was haltet Ihr von den katholisch-muslimischen Forum im Vatikan?

Frage von ingrid hau mich: Was haltet Ihr von den katholisch-muslimischen Forum im Vatikan?
Die Welt von Rom aus gesehen

Erste gemeinsame Erklärung des katholisch-muslimischen Forums

Ergebnis des dreitägigen Seminars über Gottes- und Nächstenliebe im Vatikan

ROM, 6. November 2008 (ZENIT.org).- Wir veröffentlichen die einzelnen Punkte der gemeinsamen Erklärung, die heute, Donnerstag, am Ende der dreitägigen Arbeitsgespräche des ersten Seminars des neu eingerichteten katholisch-muslimischen Forums im Vatikan vorgestellt worden ist.

Von muslimischer und von katholischer Seite nahmen jeweils 24 Vertreter und fünf Berater an der historischen Begegnung teil. Das katholisch-muslimische Forum wurde vom Päpstlichen Rat für den Interreligiösen Rat und von Vertretern jener 138 islamischen Gelehrten eingerichtet, die sich in einem offenen Brief an Papst Benedikt und die ganze christliche Welt für einen intensiveren Dialog und mehr Zusammenarbeit ausgesprochen hatten.

***
1. Für Christen ist die Quelle und das Vorbild für die Liebe zu Gott und zum Nächsten die Liebe Christi zu seinem Vater, zur Menschheit und zu jedem Menschen. „Gott ist die Liebe“ (1 Joh 4,16), und „Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat“ (Joh 3,16). Gottes Liebe ist durch den Heiligen Geist in das menschliche Herz hineingelegt worden.

Es ist Gott, der uns zuerst liebt und uns dadurch in die Lage versetzt, ihn zurückzulieben. Liebe schadet dem Nächsten nicht, sondern zielt vielmehr darauf ab, den anderen so zu behandeln, wie man es für sich selbst erhoffen würde (vgl. 1 Kor 13,4-7). Liebe ist die Grundlage und die Zusammenfassung aller Gebote (vgl. Gal 5,14). Die Nächstenliebe kann von der Gottesliebe nicht getrennt werden, ist sie doch Manifestation unserer Gottesliebe. Das ist das neue Gebot: „Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe“ (Joh 15,12). Christliche Liebe, die auf der aufopfernden Liebe Christi fußt, bedeutet Vergebung und schließt niemanden aus; deshalb schließt sie sogar die eigenen Feinde ein. Sie darf nicht nur in Worten bestehen, sondern muss sich auch in Taten äußern (vgl. 1 Joh 4,18). Das ist Beweis für ihre Echtheit.

Für Muslime ist die Liebe, wie es in „Eine gemeinsame Welt – A Common World“ festgehalten wurde, eine zeitlose transzendente Kraft, die die Rücksicht der Menschen im Umgang miteinander anleitet und verwandelt. Diese Liebe kommt, wie der heilige und geliebte Prophet Mohammed aufzeigte, vor der menschlichen Liebe, die dem einen wahren Gott entgegengebracht wird. In einem Hadith heißt es, dass das liebende Mitgefühl Gottes für die Menschheit sogar noch größer sei als jenes einer Mutter für ihr Kind (Muslim, Bab al-Tawba: 21); deshalb existiert sie vor und unabhängig von der menschlichen Antwort auf den Einen, der „der Liebevolle“ ist. So unermesslich groß sind diese Liebe und dieses Mitgefühl, dass Gott oftmals und an vielen Orten auf vollkommene Art und Weise eingegriffen hat, um die Menschheit zu führen und zu retten, indem er ihr Propheten und Schriften schickte. Das letzte dieser Bücher, der Koran, portraitiert eine Welt voller Zeichen, einen wunderbaren Kosmos göttlicher Kunstfertigkeit, die unsere äußerste Liebe und Ergebenheit weckt, so dass „die, die glauben, Gott noch mehr lieben“ (2:165), und der Allerbarmer denen, „die da glauben und gute Werke tun“, Liebe zukommen lassen wird (19:96). In einem Hadith lesen wir, dass „nicht einer von euch gläubig“ ist, „solange er nicht für seinen Nächsten wünscht, was er für sich selbst wünscht“ (al-Buchari, Bab al-Iman: 13).

2. Das menschliche Leben ist ein höchst wertvolles Geschenk, das Gott jeder Person macht. Deshalb sollte es in all seinen Phasen bewahrt und geehrt werden.

3. Die menschliche Würde leitet sich von der Tatsache ab, dass jeder Mensch von einem liebenden Gott aus Liebe erschaffen und mit den Gaben der Vernunft und des freien Willens ausgestattet ist. Deshalb ist er in der Lage, Gott und die anderen zu lieben. Da diese Prinzipien eine feste Grundlage haben, verlangt der Mensch danach, dass seine ursprüngliche Würde beziehungsweise seine menschliche Berufung geachtet wird. Deshalb hat er Anspruch darauf, dass einzelne Personen, Gemeinschaften und Regierungen seiner Identität und seiner Freiheit volle Achtung entgegenbringen, was die Zivilgesetzgebung zu fördern hat, die ja gleiche Rechte und volle Bürgerrechte garantiert.

4. Wir bekräftigen, dass die Schöpfung der Menschheit durch Gott zwei große Aspekte hat: die männliche und die weibliche Person, und wir verpflichten uns gemeinsam dazu, dafür zu sorgen, dass menschliche Würde und Achtung in gleicher Weise auf Männer und Frauen ausgedehnt wird.

5. Echte Nächstenliebe schließt Respekt vor der Person und ihrer Entscheidungen in Gewissens- und Religionsfragen mit ein. Sie beinhaltet das Recht von einzelnen Personen und Gemeinschaften, ihre Religion privat und öffentlich zu praktizieren.

6. Religiöse Minderheiten haben Anspruch darauf, dass
@
Erhardgr
Ich wäre auch zuerst für die Einheit der Christen und Anerkennung dee evangelischen Kirche und damit meine ich auch das Abendmahl.
Jedoch meine Frage galt dem katholisch -muslemischen Forum

Beste Antwort:

Answer by Michael Silvester
Jeder Dialog ist “gut”. Nur wuerde ich niemals einen Gott benoetigen um mich mit anderen zu Vertragen und eine Gemeinschaft zu bilden… und ich benoetige auch keinen um zu Kaempfen!

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14 Kommentare bisher

  1. ? am 20.01.2012

    ja sollen jetzt die muslime ihre tradition vergessen und es den scheinheiligen gotteslästerern in rom nachahmen, also ihre brüder und schwestern ausnehmen wie eine weihnachtsgans, ihnen nicht mehr die hände abhacken wenn sie klauen und stattdessen gegen 500 dollar alle sünden “vergeben” … oder was jetzt, das wäre dann der aufruf zu mord und totschlag weil dann nur wieder die reichen “sündenfrei” wären und die armen säcke müssten sich das geld erst mal “besorgen” … ja ja das würde dann arbeitsplätze schaffen …. bei der gilde der totengräber und bestatter …

  2. suzie the pilgrim am 20.01.2012

    Ich halte mich da raus. Bei meiner Glaubensgemeinschaft wird es das nicht geben.

  3. Account am 20.01.2012

    Christentum und ISlam kan nie vereinigt werden,,, so ein Forum verwirrt nur die Gemüter.. und führt in die Irre wenn man versucht Christen und Moslems zu vereinen…

  4. andrzej k am 20.01.2012

    Hört sich an wie Süßholz raspeln.

  5. EL_LocO am 20.01.2012

    nichts..
    ich hab mit den semiten nichts am hut…
    allah und jhw sollen da bleiben wo sie hergekommen sind, in der wüste…
    mohammed war ein schlächter und kinderschänder…
    nun ja

  6. Jeany am 20.01.2012

    Nette Geschichte, aber so lange wir Protestanten von diesem “Glück” ausgeschlossen werden, interessiert mich das Ganze herzlich wenig.
    Von einem Christen erwarte ich, dass der Glaube an Jesus Christus uns eint (was denn auch sonst!).
    Wenn man dann eher auf andere Religionen zugeht, es aber nicht bei nichtkatholischen Christen tun will, halte ich gar nichts davon und zweifele an der Glaubwürdigkeit der ganzen Sache.
    Dem scheint so zu sein, wenn ich an diesen Papst und das, was er gesagt hat, denke.

  7. whyskyhigh am 20.01.2012

    das forum ist eine gute idee

  8. nora777 am 20.01.2012

    Ich halte es für überflüssig.

  9. Hamudi am 20.01.2012

    Und es wurde vom Islamophoben höchstpersönlich zum Leben gerufen. Hmm, sehr eindrucksvoll.

  10. Gerhard E am 20.01.2012

    Ein guter Versuch, den man wenistens unternehmen sollte.

    Aber jede Erwartung ist naiv.

    Der Islam ist auf Gewalt und Unterwerfung gebaut. Da haben Einsicht und freier Willen keinen Platz.

    Es gibt kein Recht auf OEFFENTLICHE Religionsausübung einer menschenfeindlichen Religion. Die katholische Kirche hat das ausdrücklich verworfen.

    Aber solange Moslems Konvertiten zum Christentum mit dem Leben bedrohen ist das Papier die Tinte sowieso nicht wert.

  11. erhardgr am 20.01.2012

    Es stört mich, dass der Vatikan mit den Muslimen aus Diplomatie Süßholz raspelt, aber unfähig ist, die Abendmahlsfeier der evangelischen Kirche anzuerkennen.

  12. aeneas am 20.01.2012

    Vom Vatikan angezettelt, ist das dennoch eine politische Aktion des Papstes, bei der der Slogan “Dialog ist immer gut” von keinerlei Bedeutung ist, denn hier handelt es sich um zwei Extreme. Das wissen wir doch! – Man denke doch bitte mal ueber Erhardgr’s Kommentar nach: wenn innerhalb der christlichen Kirchen keine Einigung zu erzielen ist, wie soll es dann hier zu einem Konsens kommen?

  13. schlicht_Rolf am 20.01.2012

    was da abgeht, hörten wir schon mit anderen Worten von alters her beschreiben.. die H.u.r.e Babel wird es mit allen Wassern, und also Geisteslehren der Völker, nur nicht mit dem *Wasser des Lebens*, das von Gott ausgeht treiben..
    Wenn sie um der Versöhnlichkeit, und zwar um sich die Freundschaft der feindlichen Heiden zu versichern, in die verkehrte Richtung driftet, dann also wird das Wasser verunreinigt und vergiftet.

    Ein Moslem kann NIEMALS >>gemeinsam mit.. den christlichen Standpunkt annehmen oder *erklären*, sondern er wird wie Allah es fordert, die Kriegskunst gegen den Rest der Welt üben und lehren und sich immer gegen Juden, Christen und andere, nicht dem Islam angehörende Völker, und daher Ungläubige kehren und das mit Unterwerfung und Gewalt, denn Allah ist nicht der Gott der Liebe, sondern beweist sich als völlig liebekalt und brutal.
    Denn es besteht ein ZWANG, dem Islam anzugehören und kein Mensch hat die freie Wahl, sondern, sowie er die Freiheit des Glaubens sucht, zu fürchten den Tod. Das aber verstoßt gegen das göttliche Liebegebot, ebenweil Gott niemals zwingt, sondern immer nur sucht, daß der Mensch Ihm die freie Liebe entgegenbringt.

    sollten wir durch solch *gemeinsame* Erklärung als blanke Augenwischerei etwa glauben, es kame der Islam zu Kreuze gekrochen, oder ist er längstens durch Schmuseworte als einWolf in die Herde eingebrochen. Das ist ja nun wahrlich nicht zum Lachen, aber ersichtlich werden, die mit dem Feind aufgrund ihrer antichristlichen Gesinnung auf gute verständigung und indem gemeinsame Sache machen.

  14. Ben M am 20.01.2012

    Jeglicher Dialog mit dem Islam ist umsonst…das hier eingeschlossen.

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